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letzter Beitrag 06 Feb 2007 04:51 von  Wolfgang Apelt
... die spinnen die Schweizer
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06 Feb 2007 04:51

    Verkaufsstopp für Navis in der Schweiz

    18 Januar 2007, 14:21 Uhr

    In der Schweiz wurde ein Verkaufsstopp über Navigationssysteme verhängt. Das ist eine direkte Konsequenz betreffend des Verbotes für Blitzer-OVIs.

    Seit dem 10. Januar ist es in der Schweiz verboten, auf den Navigationsgeräten OVIs für stationäre und mobile Radarfallen sowie Rotlichtkameras zu installieren. Die Schweizer Polizei kontrolliert aktiv Automobilisten, die ein Navigationssystem, egal welcher Marke, in ihrem Auto mitführen. Bei Übertretung des Gesetzes können die Geräte eingezogen und vernichtet werden und dem Automobilisten drohen Busse und Haft. Neben dem Installieren von Blitzer-OVIs ist auch die Herstellung, der Import, Vertrieb und Verkauf der Geräte vorübergehend verboten worden. Das wurde so vom Bundesamt für Strassen, ASTRA, kommuniziert
    Diese Anweisungen haben im In- und Ausland zu grossen Diskussionen und Fragen geführt. Besitzer von Navis wollten genau wissen, welche Geräte verboten sind und in welcher Situation das Gesetz angewendet wird. Kurz gesagt betrifft es alle Systeme, auf denen Blitzer-OVIs installiert werden können. Nachdem wir direkt mit dem obersten Chef des ASTRA, Bundesrat Moritz Leuenberger, Kontakt aufgenommen haben, hat das ASTRA ein vierseitiges Dokument mit den meistgestellten Fragen veröffentlicht und versucht, diese zu beantworten.

    Zudem wurde der Handel angewiesen, den Verkauf von Navigationssystemen vorübergehend einzustellen. Im Moment wird abgeklärt, ob das neue Gesetz rechtskräftig ist. Verkäufer von

    Navigationsgeräten erhielten eine Liste mit Geräten, deren Verkauf momentan nicht erlaubt ist, darunter sind die Hersteller TomTom, Garmin, Mio, Navman, Medion, Route66, Packard Bell, Sony und ViaMichelin.

    Vorsicht

    Feriengästen und Durchreisenden wird empfohlen, vorsichtig zu sein. Die Benutzung von Navis ist nicht generell verboten, allerdings dürfen sich keine Blitzer-OVIs auf dem Gerät befinden. Das gilt auch für Radarwarngeräte, die dürfen aber in der Schweiz nicht aktiv sein.

    Die Schweizer Regierung weitet die Massnahmen gegen Warnungen von Geschwindigkeitskontrollen auch noch weiter aus. Das Verbreiten von Radarwarnungen über Internet, Radio und SMS-Dienste wird in Kürze unter die Lupe genommen und wahrscheinlich mit der nächsten Gesetzesrevision verboten.

    Stellungnahme von TOMTOM:

    TomTom Radarkameraservice: Bei Reisen in oder durch die Schweiz gilt folgendes zu beachten

    Feb 02 2007

    TomTom Radarkameraservice
    TomTom entwickelt alle Produkte und Dienstleistungen mit besonderem Bedacht auf einfache Handhabung und Sicherheit. Wir glauben, dass unser Radarkameraservice die Verkehrssicherheit verbessert und dass auch die meisten Regierungen und lokalen Behörden diese Ansicht mit uns teilen.

    Wir empfehlen unseren Kunden immer, die aktuelle Rechtslage in Ihrem Land ab zu klären. Der Gebrauch von solchen Radarservices wird nur empfohlen, wenn dies im jeweiligen Land auch erlaubt ist.

    Bei Reisen in oder durch die Schweiz gilt folgendes zu beachten
    TomTom ist sich bewusst, dass das Schweizer Bundesamt für Strassen (ASTRA) im Januar 2007 eine Stellungnahme zu GPS Navigationsgeräten und Radarwarndiensten in der Schweiz abgegeben hat.

    Um sicher zu stellen, dass TomTom Produkte dieser in der Stellungnahme formulierten Anforderungen gerecht werden, rät TomTom allen Kunden (TomTom GO, Rider, Navigator 6 und TomTom ONE Benutzer, welche die Schweizer Radarwarndienste auf ihr Gerät herunter geladen haben) die Liste der Radarkameras der Schweiz auf Reisen in oder durch die Schweiz von ihren Geräten zu löschen.

    Eine genaue Anleitung wie Sie die Liste der Radarkameras in der Schweiz sicher von Ihrem TomTom Gerät löschen können, finden Sie unter Wie lösche ich die Radarkameras von meinem TomTom?

    TomTom hat bereits alle nötigen Massnahmen eingeleitet um sicher zu stellen, dass von nun an Produkte für die Schweiz ohne vorinstallierte Liste Radarwarnungen der Schweiz, ausgeliefert werden. Weiterhin bleiben auf den TomTom GO Produkten die Listen der Radarkameras für das restliche Europe vorinstalliert.

    Unter Berücksichtigung der oben beschriebenen Massnahmen hält sich TomTom ganz klar an die vorgeschriebenen Richtlinien vom ASTRA. Die Kunden von TomTom können so weiterhin die Vorteile der Produkte geniessen und diese in der Schweiz sowie im restlichen Europa risikofrei benützen.



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    06 Feb 2007 06:02


    wenn Meldungen von Journalisten ungeprüft weiter verbreitet werden, entsteht solcher Blödsinn. Aber wenn es Spass macht!

    Markus

    http://www.radar.ch/radar/index.php

    Si tacuisses ...


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    06 Feb 2007 06:37

















    wer lesen kann, ist im Vorteil.



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    07 Feb 2007 10:17
    Geschrieben von Markus Imhof on 06 Feb 2007 18:02:25
    wenn Meldungen von Journalisten ungeprüft weiter verbreitet werden, entsteht solcher Blödsinn. Aber wenn es Spass macht!
    Markus

    http://www.radar.ch/radar/index.php

    Hallo,

    "ich" konnte lesen:

    Heute, am 01.02.2007, hat Thomas Rohrbach, Mediensprecher des ASTRA, ein Interview im nationalen Schweizer Radio DRS1 und DRS3 gegeben. Somit wurde auch definitiv eine grosse Bevölkerungsschicht erreicht. Hier eine kurze Zusammenfassung :

    Der Benutzer muss dafür besorgt sein, dass auf dem Gerät keinerlei Warn-POIs installiert sind. Falls der Benutzer nicht im Stande ist, diese POIs selber zu löschen, muss er das Gerät in die Verkaufsstelle bringen, damit die POIs da gelöscht werden können.

    Mit den Herstellern ist vereinbart worden, dass sie auf ihrer Homepage innert nützlicher Frist eine Downloadlösung anbieten, damit die POIs auf den Geräten gelöscht werden können.

    Es sind keine grösseren Polizeiaktionen zur Kontrolle geplant, Stichproben werden aber stattfinden.

    Es werden Angestellte der Polizei speziell dafür ausgebildet, damit sie erkennen, ob Warn-POIs auf den Geräten vorhanden sind.

    Bei einem Verstoss wird das Gerät beschlagnahmt und es können Bussen bis zu sFR 10'000 (€ 6'000) ausgesprochen werden !!!

    http://www.drs.ch/drsonline/gbgatei...0357_7.smi" target=_blank><!--coloro:#990000--><!--/coloro-->Original-Radiobericht<!--colorc--><!--/colorc--> Radio DRS1 (in schwiizertütsch)



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    07 Feb 2007 05:58
    (Seufz)

    der Match heisst:

    Astra: Bundesamt für Strassen etc. Untersteht dem Chef EVEK, BR Moritz Leuenberger, SP (ehem. Architekt, Autogegner, Verkehrsgegner, Flugzeuggegner, AKW-Gegner, politischer Schöngeist, Nicht-Autofahrer, Bahnfreund, tritt meist lamentierend auf, etc.)

    gegen

    Bundesamt für Justiz: ist zuständig für die Gesetze, die Einhaltung der Gesetze und die Verfolgung der Gesetzesverstösse. Chef EJPD (eidg. Justiz und Polizeidepartement) BR Christoph Blocher, SVP, ehem. Chef eines Grosskonzerns (der wird jetzt von der Tochter erfolgreich gemanagt), poltert gerne mit markigen Sprüchen für die bürgerliche Freiheit.

    die beiden BR sind sich nicht gerade freundlich gesonnen und tragen via ihre Aemter gerne ihre Differenzen aus.

    das heisst: die Polizisten von Blocher müssten die die Strassen/Zulassungsbestimmungen von Leuenbeerger kontrolliefren/sanktionieren.

    Das wird spannend, wenn dann der erste vor Gericht geht und wegen der Beschlagname seines Tomtom klagt.


    Vielleicht noch das: auch in der Schweiz wird Politik heute mit PR-mässigen Massnahmen gemacht.


    (Seufz) weiterlesen!

    Markus


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    09 Feb 2007 09:14
    Hallo,

    es ging mir bei dem Zitat von der Homepage des Navi-Herstellers Tomtom eigentlich weniger um die innerschweizerische Hierarchie sondern lediglich um die Information für alle

    Schweizreisenden, daß sie besser die Blitzer-POIs von der Schweiz gelöscht haben sollten wenn sie die Schweiz bereisen
    und wo und wie sie die löschen können, da die Blitzer bei allen Geräten der Baureihe 510, 710 und 910 von Werk aus auf dem Navi installiert sind Punkt!


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    09 Feb 2007 07:20
    Zitat von Wolf plus 8:

    Hallo,

    es ging mir bei dem Zitat von der Homepage des Navi-Herstellers Tomtom eigentlich weniger um die innerschweizerische Hierarchie sondern lediglich um die Information für alle




    Meiner Meinung nach hast Du das schlecht gemacht.

    1.
    Was TomTom schreibt, kann Tom Tom schreiben. Aber wer diese Info einfach so weitergibt, hat dafür auch die Verantwortung zu tragen, dass er die Autofahrer mit Infos verunsichert, die so inhaltlich und sachlich nicht stimmen.


    2.
    Sollte das Bekanntgeben der Standorte von Radarfallen wirklich verboten sein, so ist es nicht zu verstehen, dass noch heute (9.2.2006) diese Standorte offiziell publiziert werden.

    Es gibt in der Schweiz dazu Homepages von Polizeien, auf denen die Standorte der Radarfallen publiziert werden, z. B. off. Homepage der Kantonspolizei Waadt, eben so auf der der Kantonspolizei TG:

    http://www.police.vd.ch/communique_...061006.pdf

    auf er gleichen Homepage der Polizei VD findet man auch einen empfehlenden Text zu einem GPS-Empfänger, der vor Radarfallen warnt.
    http://recherche.vd.ch/query.html?q...mp;col=dse

    3.
    Wenn Du schon die Besucher der Schweiz vor diesen potentiellen Problemen warnst, dann bitte nicht mit dem diffamierenden Titel: "... die spinnen die Schweizer."

    Du kannst schreiben, der Imhof spinnt oder sonst wer, von dem Du das weisst, aber nicht so generell, wie Du das gemacht hast. Das finde ich sehr unhöflich.


    Markus

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