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Titel: differential

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Autor: Nachrichten
Jürgen Hackbarth

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29 Nov 2004 15:31:01  
hallo, frage: tue ich meinem salisbury-differential etwas gutes, wenn ich statt des normalen synthetisches oel einfülle? danke für eine antwort jürgen
Julius

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29 Nov 2004 17:16:45  
In Achsantrieben unbedingt Hypoidöl. Sagt der hier der temporär verschollene Hans Dampf in allen Differentialen Matthias Kreyes: http://www.morgan-club.de/forum/topic.asp?TOPIC_ID=97&SearchTerms=DifferentialSuchfunktion (oben in der Menueleiste) findest Du noch mehr zu dem Thema.
pwilhelm

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30 Nov 2004 14:59:50  
quote:
Ursprünglich veröffentlicht von jürgen
hallo, frage: tue ich meinem salisbury-differential etwas gutes, wenn ich statt des normalen synthetisches oel einfülle? danke für eine antwort jürgen
Hallo Jürgen, Ich zitiere mal Motorenspezialisten: "Bei Getrieben und Differentialen kommt dem richtigen Öl eine noch größere Bedeutung zu. Bestimmte Synchronkörper und Zahnräder reagieren allergischer auf die falsche Ölsorte. Folge: Das Getriebe lässt sich nicht mehr richtig schalten oder wird undicht." Um unliebsame Überraschungen auszuschließen,sollte man immer bei der Ölsorte bleiben,die der Hersteller vorschreibt. Was schlimm ist,daß sich manchmal Fachwerkstätten nicht daran halten. Man sollte bei einem Wechsel in der Werkstatt a) immer wissen welches Öl wo reingehört & b) den Jungs auf die Finger schauen. Gruß Peter
Jürgen Hackbarth

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02 Dez 2004 01:56:09  
hallo peter, schon klar, herstellerangaben sind bindend. hypoid und viskosität stehen ja auch außer frage. nur: anno 1989 gab es noch keine synthetischen alternativen. die sind nach angaben der oelhersteller a) voll mischbar (was ich nie machen würde) b) eine sinnvolle weiterentwicklung der mineralischen oele (sind die synthetischen im prinzip ja auch), da sie im differential z.b. höhere scherkräfte aushalten, leiser laufen usw.. bei meinen alten engl. motorrädern habe ich den versuch des wechseln gemacht. gleiche viskosität und die kupplung rutschte wie teufel. mineralisches eingefüllt: alles im grünen bereich. aber ein differential kann nicht rutschen. es arbeitet wie ein kardan mit kegel und tellerrad. da scheinen mir die weiterentwicklungen der industrie von vorteil. werde den "selbstversuch" also mal riskieren. gruß von jürgen
Frank Bühler

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02 Dez 2004 21:23:28  
Hallo Jürgen Das Differential im +8 hat "leider" (oder zum Glück) nicht nur Teller- und Kegelräder sondern auch eine Differentialsperre. Diese ist auf mechanisch sperrenden Kupplungen aufgebaut. Das verwendete Öl hat größten Einfluß auf die Reibwerte der Kupplungen. Also beim Testen nicht wundern wenn es von hinten knarrt und knackt das sind dann die Kupplungen im Diff.! MfG Frank
Dieter Frank

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24 Jun 2010 21:45:46  

Frage an die Selbstschrauber, zum Thema Ölwechsel an der Hinterachse. (4/4 sport)

Welche Gewindedurchmesser haben die Öleinfüllschraube (SW 29mm) und die Ölablaßschraube (SW 15 mm),
welche Dichtringe / Durchmesser muß ich bereit halten?
Gibt es bei der Wahl des Dichtringmaterials besonderes zu beachten?
Hat jemand besondere Tipps zum Ölwechsel an der Hinterachse parat?

Vielen Dank im voraus!

Gruß Dieter
Dieter Frank

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06 Jul 2010 21:39:59  
Leider ist die Resonanz auf meine Anfrage sehr mäßig, schade.-

Trotzdem möchte ich über meine Erfahrung mit dem 4/4 sport berichten, sofern es jemanden interessiert.
Lt. Werksvorschrift wurde bei der 1. Inspektion lediglich das Motoröl + Filter gewechselt. Das Achsöl wird dabei noch nicht, das Getriebeöl soll zeitlebens nie gewechselt werden.
Beruflich erlebe ich was passiert, wenn aus Marketing-Gründen (!) in leichten NFZ Achsen bei der Erstinspektion der Ölwechsel herausgezögert wird.
Häufige Undichtigkeiten sind das erste Merkmal...
Die 4/4 Achse ist ja ähnlich im Aufbau.
Da es meinem Auto besser ergehen soll, wechselte ich die Öle.(Getriebe / HA Diff.) Meine Theorie gab mir recht, ich bin froh es gemacht zu haben! (ca. 1.500 KM Laufleistung)
Die Öle waren relativ stark mit Abrieb versetzt, sowas im Aggregat zu haben, ist immer von Nachteil.

Gruß Dieter

PS: ...übrigens glaubte ich ein neues Getriebe zu haben, so perfekt, leichtgängig läßt sich das Getriebe nun schalten. Wunderbar!
Meine Erfahrung, die scharf kalkulierenden Großhersteller verwenden Öle, die der erforderlichen Norm entsprechen, aber nicht mehr.
Ein aktuelles, natürl. der vorgeschriebenen Norm (!) entsprechendes synthetisches Mehrbereichsöl ist ein echter Gewinn.
Ohne Ford etwas unterstellen zu wollen, sind dies' Erfahrungen mit anderen Aggregate Herstellern.
Wolfgang Apelt

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09 Nov 2010 11:52:33  
Hallo Dieter,

ich tendiere wie du zum regelmäßigen Ölwechsel. Ich denke es ist nicht von Nachteil, sämtliche Öle bei einem neuen Fahrzeug zu wechseln. Da auch bei präziser Großserienfertigung sämtliche sich bewegenden Teile "einlaufen" müssen und dabei erhöhter Abrieb entsteht, ist das Öl auch bei neuen Motoren/Getrieben/Differentialen stark mit metallischem Abrieb durchsetzt.
Bei meinem 4/4 Sport sah sowohl Motor, als auch das Differentialöl "wechselwürdig" aus. 

Ich denke, daß das Getriebeöl nach dem ersten Wechsel normale Wechselintervalle verträgt. Bei Motor und vorallem Differential wird bei mir alle 10 000 km oder jährlich gewechselt.

Welches Öl hast du denn für das Getriebe verwendet, mit dem es nachher so gut zu schalten ging?

In das Differential, welches beim 4/4 Sport meines Wissens nach keine Differentialsperre hat ( Gewichtsersparnis!!  ;-)      ), kippe ich trotzdem ein hochwertiges Öl von Castrol oder Liqui Moly 75W-140.

Herzliche Grüße aus dem Ölsumpf  Wolfgang

Herzliche Grüße Wolfgang
4/4 Sport
Sportsgreen
HeigAn

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31 Jan 2011 19:41:17  
ich mal wieder,

will kein neues Thema extra aufmachen und passt auch hier rein. Habe mich zur Zeit mit dem Thema, das richtige Differentialöl für den +8 von 1974, auseinandergesetzt und bin auf folgende Produkte gestoßen Castrol B373 und dem Castrol Hypoy LS 90, beide Öle sind für Sperrdifferentiale vorgesehen, das B373 für den Rennsport-Bereich und das Hypoy LS 90 für den "normalen" Fahrbetrieb (Straßenautos).

Zum Produkt Castrol B373 dies ist ein mineralölbasiertes Renngetriebeöl für härtere Einsätze und entspricht der API GL-6 Klassifikation, welches für sehr rauhe Bedingungen. Die Öle enthalten bis zu 10 % an wirksamen, verschleißmindernde Additive. Entspricht der SAE-Viskositätsklasse 90. LS = Limited Slip Eigenschaften mit hohem Druckaufnahmevermögen.

Zum Produkt Castrol Hypoy LS 90 den gleichen Text könnte ich hier nochmal schreiben da die Beschreibung des Öls der gleiche ist bis auf die API Klasse dieses Öl entspricht der GL-5 Klassifikation und sind für rauhe Bedingungen vorgesehen. Die Öle enthalten bis zu 6,5 % an wirksamen, verschleißmindernde Additive.

Habe gesehen, dass sich preislich beide sehr ähnlich sind bzw. von Castrol für 1L den gleichen Preis kosten nun zu meiner Frage:

Welches dieser beiden Öle eignet sich für das Differential besser, arbeitet das B373 wirklich besser auch im normalen Straßengebrauch? Warum steht bei diesen Ölen kein W mit dabei? Kann man diese Öle auch im Winter nutzen? Habe eben auch gelesen dass die GL-6 Produkte so gut wie vom Markt verschwunden sind da die GL-5 Produkte gleichwertig sind, wobei es das B373 noch zu kaufen gibt. Vielleicht bringt der Beitrag ja irgendjemanden etwas und vielleicht hat auch jemand eine Antwort auf meine Fragen. Habe zu dem Thema leider nichts genaueres gefunden wie die die oberen theoretischen Informationen.

mfg Andreas
Manuel Kurth

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02 Feb 2011 10:57:07  
man könnte normales Diff.Öl nehmen und sogenannten Friction Modifier dazugeben.

Auf anraten eines Morganfreundes aus DK fahre ich das Castrol Hypol LS 90.

Gruss Manuel

es grüsst Manuel
+8 1976
4/4 1981
HeigAn

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02 Feb 2011 19:50:58  
@ kumaq

Interessant wieder was Neues gelernt. Das Hypoy LS 90 von Castrol lässt sich auch im Winter einwandfrei verwenden? Denn bei anderen Diff-Ölen liest man des öfteren den Zusatz "W" der ja für den Winter steht.
HeigAn

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15 Mai 2011 08:59:42  

so da ich erneut auf den Schmierstoff von Castrol B373 im Buch von John Worrall und Liz Turner auf Seite 125 gestoßen bin wollte ich nochmals einen kurzen Beitrag hier verfassen.

"Die empfohlene Ölsorte für das Hinterachs-Sperrdifferential ist Castrol B373, es sollte komplett gewechselt werden."

 so nun weiß ich dass Differentialöle für Hypoidverzahnte Getriebe mit dem Zusatz LS von nöten sind, nach einigem Suchen hab ich auch den LS Zusatz in dem Castrol B373 gefunden und sollte noch besser geeignet sein wie das Castrol Hypoy LS jedoch wurde mir gesagt, dass das "Beste" Difföl nun das Castrol SAF-XJ 75W-140 was jetzt Castrol Syntrax Limited Slip 75W 140 heißen soll.

Hat jemand schon Erfahrungen mit dem TOTAL Transmission X4 80W90 GL-5 mit LS-Zusätzen gemacht?

 Kann man nun festhalten dass das Castrol B373 was man noch hier und da erwerben kann für ein nichtüberholtes Differential aus den 70ziger Jahren wohl das Beste sein wird? Ich hätte mich sonst noch für ein 80W90 GL-5 mit LS Zusatz entschieden wobei ich nicht weiß, ob dies nicht auch noch zu dünnflüssig ist. Guter Rat ist teuer aber vielleicht findet sich hier jemand der einen guten Rat geben kann und ob ich mich für das B373 wirklich entscheinden sollte bei einem nicht überholten Differential.

 Da es ja eine Fülle an Ölherstellern gibt und jeder Differentialöle anbietet würde ich auch gerne wissen welche Ölhersteller für den Morgan eher nicht zu nehmen sind? Hat jemand schon schlechte Erfahrungen mit TOTAL MOBIL SHELL oder sonstige gemacht? Grundsätzlich heißt es ja immer man sollte sich nur für bekannte namhafte Hersteller entscheiden und da ich hier schon Millers Oils gehört habe, dass einige ein Knarren oder Störgeräusche aus dem Differential hörten und dies erst mit einem Jaguar Zusatz weg war, muss es ja einen Unterschied bei den Ölen geben welche besser oder eher weniger geeignet sind.

 

mfg Andreas

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