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Altes Archiv - Sektionsnews Bayern

16.05.2006
2. Stammtisch 7.Mai 2006 ... diesmal im Chiemgau / Rupertigau
Was hatte ich mir bloss dabei gedacht, spontan im Winter eine Zusage für die Organisation des 2. Fahr-Stammtisches zu machen? Damals war ich wohl der Meinung, bis dahin noch genügend Zeit zu haben. Pustekuchen. Ur-plötzlich war das Wochenende da.
Obwohl, dank zahlreicher Helfer im Hintergrund gestaltete sich das Ganze gar nicht so schwierig. Schloss Pertenstein bietet von Haus aus das perfekte Ambiente als grossräumige Morgan-Garage.  Auch der Wettergott war uns wohlgesonnen.
Und so ...

Was hatte ich mir bloss dabei gedacht, spontan im Winter eine Zusage für die Organisation des 2. Fahr-Stammtisches zu machen? Damals war ich wohl der Meinung, bis dahin noch genügend Zeit zu haben. Pustekuchen. Ur-plötzlich war das Wochenende da.
Obwohl, dank zahlreicher Helfer im Hintergrund gestaltete sich das Ganze gar nicht so schwierig. Schloss Pertenstein bietet von Haus aus das perfekte Ambiente als grossräumige Morgan-Garage.  Auch der Wettergott war uns wohlgesonnen.
Und so ...
Und so konnten wir, meine liebe Frau und ich, uns über 16 Fahrzeuge im Marstall-Gewölbe von Schloss-Pertenstein freuen. Freundlich empfangen von den Gastgebern Elisabeth Müller und Hans Lauber.
Obwohl erst einige Zeit nach 11 Uhr alle herumwildernden Morgans eingefangen waren (getreu nach dem Morgan-Motto die direkte Verbindung zwischen 2 Punkten ist der Umweg) kamen doch alle noch rechtzeitig zum Sektempfang. Alle Moggis waren sauber in Reih und Glied zwischen den historischen Säulen geparkt. Sozusagen eine kleine Geschicklichkeitsprüfung am frühen Sonntag Morg(a)n.
Nach einer netten Bergrüssungsansprache von Hans Lauber, dem "Haus-und Hofnarr" wie er sich selbst gern bezeichnet, gings dann ins wunderschön restaurierte Wasserschloss. Ein geschichtlicher Rundgang der besonderen Art. Hier wird die bayerische Geschichte neu geschrieben. Wer's nicht glaubt, möge selbst nach Pertenstein kommen und sich von Hans Lauber das Schloss zeigen lassen. An den Gesichtern der Stammtischteilnehmer waren des öfteren "Aha-Erlebnisse" abzulesen. Nach der ausgiebigen Kulturfütterung ging es dann zu einem kräftigem Mittagessen in Form von Schnitzel und Kartoffelsalat sowie Getränken, verabreicht von dem Partyservice Mitterer (der trotz vager Aussagen des Stammtischveranstalters den Sonntag opferte, geduldig wartete und uns bestens versorgte). Die Getränke wurden von den Schlossgeistern ausgeschenkt und das alles zu sehr moderaten Preisen. Hier gibt es das noch, das gute Landleben.
Bevor uns die Mittagslethargie vollends in den Griff bekam hiess es dann "Gentlemen, start the engines please". Dazu beigetragen hat wohl auch der Wunsch nach wärmenden Sonnenstrahlen ausserhalb der dicken Gewölbemauern. Noch schnell ein Foto für die Presse und schon ging es los Richtung Hochberg.
Und, ja ganz klar, natürlich nicht auf dem direkten Weg.  Es macht schon Spass, im Rückspiegel 15 Morgans im Schlepptau zu sehen! Eine beeindruckende Kolonne, die wir auch weitghehend zusammenhalten konnten. Am Ende fuhr ein Morganfreund aus Traunstein sozusagen als "Lumpensammler" um eventuelle Irrläufer, pardon, Irrfahrer einfangen zu können.
Auf dem Hochberg dann erster Haltepunkt, ein Panoramablick in die Alpen für alle weniger Bergblickverwöhnten aus den flacheren Teilen Bayerns. Nach den obligatorischen Fotos nicht nur der Morganbesatzungen sondern auch der staunenden Urlauber-und einheimischen-Gemeinde ging es dann bergab und weiter Richtung Berchtesgaden.
Die Strecke führt mitten hinein in die heimische Bergwelt, über Inzell nach Schneizlreuth und dann übers Wachterl ins Berchtesgadener Land. Obwohl es mir als als Frontfahrzeug bei so vielen Verfolgern nicht wirklich erlaubt war, das Gaspedal mal so richtig zu fordern bergan auf der Wachterlstrecke, genossen wir und wohl alle Teilnehmer die Strecke doch ausgiebig. Ich kann nur jedem empfehlen die kurvige Bergaufstrecke nochmal alleine und möglichst ohne Vordermann auszuprobieren. Macht tierischen Spass.
Auf verschlungenen Wegen kamen wir dann nach etwa 50 Kilometern alle wohlbehalten im Gasthaus Brunneck bei unserem Morganfreund Wolfgang Schwaiger an. Dichtgedrängt auf dem kleinen Parkplatz fanden alle Moggis ein Plätzchen, bald umringt von den zahlreichen Touristen. Für uns war zum "kaffeebritscheln" wie man hier im tiefsten Bayern sagt, eine lange Tafel auf der sonnigen Terasse gedeckt. Bei mehr als 30 Morganfahrern kam die nette Bedienung schnell ins Schwitzen. Zwischenzeitlich war der Hausherr selbst eingetroffen und hat uns mit einem Glas Sekt willkommen geheissen. Das schöne Wetter und die gute Stimmung verleitete uns länger sitzen zu bleiben als geplant. Ab 17 Uhr gabs dann allgemeine Aufbruchstimmung und individuelle Heimreise.
Sigi und mich hats gefreut, dass es allen Teilnehmern offensichtlich viel Spass gemacht hat, ein grosser Teil des Lobes ging natürlich auch auf das "Gut-Wetterkonto".
Nun sind wir ganz gespannt auf die weiteren Stammtische der Sektion Bayern, bei der wir dann unsere Morgan-"Er-Fahrung" in bayerische Regionen machen dürfen.

Euer Wolfgang Meyscheider

Kommentare: 1

says

Hallo Wolfgang, Ich finde es einfach schön, eine schriftliche und bildliche Erinnerung an meine erste Ausfahrt in der Sektion Bayern auf der Homepage nachlesen zu können, auch wenn das Ereignis fast schon wieder ein Jahr her ist. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Artikel. Matthias
# 11.03.2007 19:54
 

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