Anmelden  |  Registrieren
Berichte zu MCD Treffen

Übersicht | Kategorien | Suche

Pfingsttreffen 2005 Berlin
bereits 1985x gelesen

Das war die Berliner Luft Luft Luft ...
BERLIN! Hör ich den Namen bloß, da muss vergnügt ich lachen! Paul Linkes Gassenhauer denn auch fröhlich in den Himmel hinaus posaunend, fuhren wir hinein in die Berliner Luft Luft Luft. Verspürten auch den holden Duft Duft Duft - oder hatten wir nach langer Fahrt nicht doch eher das Begrüßungsbier in der Nase? Pfingsttreffen in der  Hauptstadt, nein, das konnte man sich nicht entgehen lassen. Manche MoggieKollegen nahmen dafür sogar eine zehnstündige(!) Fahrt aus West-WestDeutschland und eine eisige Berliner Luft bei nächtlicher Ankunft in Kauf. Und die anderen, die Eibe, Mini-Morgan-Wettbewerb Rhein, Main oder Isar der Spree vorzogen, mögen nun in den Seufzer einstimmen: "Ach, wär ich nicht in ... geblieben." Ganz klar: Das war ein tolles Treffen, hervorragend und mit viel Liebe organisiert, interessant und abwechslungsreich, unbeschwert und fröhlich. Letzteres für einen vielleicht nicht ganz, für Peter-Yves, den letzten Vorstands-Mohikaner, den man ständig in ernsten Gesprächen sah. Aber es geschah ja in Berlin, wo nur selten was verpufft pufft pufft ... Also, was machte diese Pfingsttage so schön?

Erstens: Nach anstrengender Anreise ein geruhsamer Samstag. Das nur fast wie Morganfahren. Wunderbar ausgebauten Straßen folgten echte Belastungsproben für Morgan-Aufhängung und Insassen-Rücken, z. B. auf "historischem"  Bundesstraßen-Kopfsteinpflaster (ehrlich!). Das Berlin-Lied abgewandelt: Warum lässt man auf märk'schem Sand gern alle Moggies tanzen? Weil's trotzdem (oder gerade deswegen?) eine Riesenfreude machte und weil das "Alte Lager" rief. Mit Gokart-Challenge und Morgan-Beschleunigungsrennen auf der gleichfalls historischen Flugplatz-Startbahn. Da kam richtiges Wettbewerbsfieber auf! Besonders bei unseren englischen Freunden, die mit zwei Kilometer vom Hotel entfernte Meilenwerk, über das zu schreiben, man sich ersparen kann. Man muss es einfach gesehen haben. Flavings Morgan-Salon besuchen, in die gläsernen Werkstätten kiebitzen, den Duft der Oldtimer schnuppern. Oder den von Buletten. Die gab's da nämlich auch, die echten, mit viel, viel Brötchen. Dazwischen Hauptstadt Atmosphäre. Wahlweise per Busrundfahrt ab  Meilenwerk oder per Pedes mit U-Bahn und Taxi-Unterstützung.

Zweitens: Fahrspaß satt. Und DDR-Nostalgie pur. Über knapp 100 Kilometer Richtung Süden boten sich Kontrastprogramme. Das Meilenwerk vor dem Eintreff Morgen-Shop im Meilenwerk sage und schreibe 20 Autos nach Berlin gekommen waren. Jeder Sieg eines Landsmannes, einer Landsfrau rief Jubelstürme hervor - wobei nach echt britischem Fairplay auch das nette Wort für den Unterlegenen nicht vergessen wurde.

 

 

Drittens: Fantastische Abende, Wiedersehensfreude, tausend Gespräche rund um Moggies und anderes, Siegerehrungen, Musik und natürlich die Büfetts mit ihrem Duft Duft Duft. Deshalb: Das Hotel. Berlin-Mitte, direkt am Spreebogen, bestens und wirklich nettes Personal. Darf nicht fehlen: Petrus hatte nach heftigen "Bindfäden" des nächtens letztlich doch beschlossen, sie nicht zu verwässern, die Berliner Luft Luft Luft.
Und last but not least: Perfekte Organisation und aufmerksame, liebevolle Betreuung. Paul Linke zum letzten Mal: Der richtige Berliner gibt sich gastfrei und bescheiden. Drum ist er überall beliebt und jeder mag ihn leiden. Genau! Danke, Dieter, Marina und euch allen vom OrgaTeam! Wir kommen gerne wieder!
Text: Eva Schweiblmeier
Fotos: Rolf Stockbauer

  

Navigation Clubsport
    
© 2002-2010 Morgan Club Deutschland e.V. Impressum  |  Nutzungsbedingungen  |  Datenschutzerklärung