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letzter Beitrag 23 Nov 2019 07:59 von  Frank Otten
Kürzere Antriebsübersetzung
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Frank Otten



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19 Okt 2019 02:49
    Moin,

    auf der Suche nach etwas mehr Power im unteren Drehzahlbereich möchte ich einmal folgende Überlegungen in die Runde werfen und würde mich freuen, wenn hilfreiche Beiträge und Anregungen folgen.

    Das Problem:

    Der M3W scheint werksseitig in seiner Leistung bzw. Drehmoment im unteren Bereich etwas beschnitten zu sein, da der Antriebsstrang geschützt werden soll bzw. muss.

    Es scheint auch hierzu aufwändige Umbauten in UK zu geben, die wieder mehr Drehmoment bereits im unteren Drehzahlbereich freigeben sollen.

    Zunächst kam mir die Überlegung, „einfach“ nur die Zahnradübersetzung des Zahnriemenantriebs zu kürzen. Problematisch dürfte allerdings sicherlich sein, passende Zahnräder zu finden - schließlich müssten an der Motor- und Antriebsachsseite synchron laufende Ritzel verbaut werden - zu finden.

    Bei den vierrädrigen Modellen gibt es hierzu werksseitig das Äquivalent der unterschiedlichen Crown Wheels. Für den M3M gibt es leider keine Lösung der Factory.

    Daher nun ein weiterer - viel günstigerer - Gedanke: ein Hinterrad mit geringerem Durchmesser.

    Die serienmäßige Hinterradbereifung ist im Format 175/ 65 R 15 und hat einen

    Reifendurchmesser von 60,9 cm

    und

    einen Abrollumfang von 185,4 cm.

    Bei Reifen im Format 175/50 R 15 hingegen liegt der


    Reifendurchmesser bei 55,6cm

    und

    der Abrollumfang bei 169,4cm.

    Meiner Meinung nach dürfte dies zu einer spürbar kürzeren „Übersetzung“ führen und spürbar mehr Power im unteren Drehzahlbereich liefern.

    Ach ja, der Spaß kostet im Falle eines Premiumreifens (z.B. Continental) keine 60,- Euro.

    Natürlich ist mir klar, dass das kleinere Reifenformat nicht in den Papieren eingetragen ist und auch der Tacho (theoretisch) neu angepasst werden müsste. Und ja, die Drehzahl würde sich insgesamt erhöhen und der Topspeed verringern; dies würde ich persönlich jedoch in Kauf nehmen.

    Bevor ist dieses Experiment ausprobieren möchte, hoffe ich, vorher noch einige versierte Gedanken hierzu zu hören.

    Besten Dank und herbstliche Grüße

    Frank


    Michael Rost



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    18 Nov 2019 08:06
    Hallo Frank,
    ich habe Deine bisherigen Mitteilungen sehr interessiert verfolgt - Du scheinst Dich ja voll und ganz in Dein neues Hobby reinzuhängen, weiter so.
    Zu Deiner Frage kann ich fachlich keine fundierte Aussage machen. Als ambitionierter Nicht-Fachmann würde ich ganz pragmatisch sagen: probier's aus, mach es mal. Die von Dir angesagten 60 Euronen für einen Reifen sind doch den Spaß allemal wert (solange nichts passiert). Ansonsten wird das mit Sicherheit keinem auffallen. Und für den TÜV montierst Du einfach den originalen Reifen.
    Viel Spaß, mit unMOGlichen Grüßen
    Michael

    Frank Otten



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    23 Nov 2019 07:59
    Moin Michael,

    nach einigen Wochen sehr trüben Wetters schien heute endlich wieder die Sonne im Osnabrücker Land. Perfekt für eine schöne Ausfahrt im Threewheeler! Und ich muss sagen, das Gefährt macht wirklich diebischen Spaß.

    Tatsächlich werde ich einfach mal den Versuch mit geringerem Raddurchmessen ausprobieren. Allerdings ist der Reifenwechsel doch etwas aufwändiger. Aber mein Dreirad bekommt noch kürzere Frontscheiben (wie die vom Messeauto aus Genf), so dass mir vielleicht mein freundlicher Morgan-Händler auch bei dem Reifen behilflich sein kann.

    Fahrtbericht folgt dann kurzfristig.

    Sonnige Grüße aus Bad Essen

    Frank
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